Newsarchiv 2011
In der Krise der beruflichen Rehabilitation 2006 wurde deutlich, dass Veränderungen notwendig sind, um berufliche Rehabilitation zukunftsfähig zu machen. So entstand die Idee eines Neuen Reha-Modells. Es sollte von Anfang an auf Integration ausgerichtet sein, individuelle Reha-Maßnahmen ermöglichen und eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmer erreichen. Aus der Idee wurde ein Projekt, in dem vier Jahre lang in allen 28 Berufsförderungswerken ein innovatives Modell entwickelt wurde. 2011 endete die wissenschaftliche Begleitung und Ergebnisse wurden vorgelegt. Die Umsetzung geht weiter - aus dem Neuen Reha-Modell wird überall das Reha-Modell.
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Die Erkenntnis einer aktuellen Prognos-Studie, dass man nicht an, sondern durch Prävention und Rehabilitation spart, ist zwar nicht neu, aber immer noch wahr. Die anstehenden demografischen Veränderungen werden sich gerade in der Rehabilitation niederschlagen, darin sind sich die Experten einig. Umso wichtiger ist es, nicht nur Leistungen, sondern auch das Budget dem Bedarf anzupassen und damit berufliche Rehabilitation zukunftsfähig zu machen.
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Rund 600 kommunale Mandatsträger kamen zum Kongress-kommunal 2011 der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands (KPV) nach Kassel, um über die Zukunft der Kommunen im Zeichen der Eurokrise zu debattieren. Auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel kam zu der Veranstaltung, um ihre Ansichten zu den Themen Eurobonds, Energiewende und Bildungspolitik darzulegen .
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Unter dem Motto „Ressourcen nutzen - Potenziale entfalten" fand der Bundeskongress der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) statt. Er bot Fachleuten aus Praxis, Forschung und Lehre, im Gesundheitswesen Beteiligten sowie Vertretern von Patienten, Selbsthilfe- und Behindertenorganisationen eine fachliche Diskussions- und Fortbildungsplattform. In Plenarveranstaltungen und Foren wurden aktuelle und grundsätzliche Fragestellungen behandelt.
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Der Deutsche Betriebsärzte-Kongress des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte fand in diesem Jahr in Bonn statt. Die Deutschen Berufsförderungswerke präsentierten sich dort mit einem Stand und informierten in einer Vortragsveranstaltung über das Betriebliche Eingliederungsmanagement und die Unterstützungsmöglichkeiten.
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Die Berufsförderungswerke (BFW) und Berufsbildungswerke (BBW) präsentierten sich in diesem Jahr unter dem Motto „Gesundheit" auf der REHACARE International, Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege, die vom 21. bis 24. September 2011 in Düsseldorf stattfand. Neben vielfältigen Informationen zu diesem Thema konnten die Messebesucher auf dem 200 m2 großen Gemeinschaftsstand im Themenpark "Behinderte Menschen und Beruf" hautnah Einblicke in verschiedene Berufe erhalten.
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Die Sommer-Ausgabe der Rehavision widmet sich schwerpunktmäßig der Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation und berichtet ausführlich über die Ergebnisse des Entwicklungsprojekts RehaFutur und den Abschlussworkshop, der am 21./22. Juni 2011 in Berlin stattfand.
Weitere Inhalte sind u.a. ein Interview mit der Bundesministerin Ursula von der Leyen über die Ziele des Nationalen Aktionsplans, der Bericht über die Gemeinsamen Servicestellen sowie die „Goslarer Erklärung".
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"Zeit für Sie" hieß das Motto im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am "Tag der offenen Tür" am 20./21. August diesen Jahres. Mehr als 7000 Menschen strömten an diesen beiden Tagen bei herrlichem Sommerwetter in die Wilhelmstraße 49, um sich beispielsweise mit Fragen zur Arbeitszeit, Lebenszeit, Familienzeit und Elternzeit, Teilzeit und Vollzeit, Freizeit und Ruhezeit, Zeit zum Lernen und Zeit für Verantwortung auseinanderzusetzen. Unter der Überschrift "Zeit für Veränderung " informierten die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke über ihr umfangreiches Angebot.
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Wenn sich das Angebot der beruflichen Rehabilitation neu aufstellen soll, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention fordert, dann ist Forschung dafür eine wesentliche Voraussetzung. Um Impulse zu einer umfassenden wissenschaftlichen Grundlagen- und Versorgungsforschung zu geben sowie die Akteure miteinander zu vernetzen, luden die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" (ARGE BFW) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) Wissenschaftler und Leitung der Abteilung V, Belange behinderter Menschen, Prävention, Rehabilitation,Soziales und Entschädigungsrecht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) nach Goslar ein. Als Ergebnis des Treffens unterzeichneten Wissenschaftler sowie ARGE BFW und BAG BBW die "Goslarer Erklärung".
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Die Berufsförderungswerke (BFW) und Berufsbildungswerke (BBW) präsentieren sich in diesem Jahr unter dem Motto „Gesundheit" auf der REHACARE International, Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege, die vom 21. bis 24. September 2011 in Düsseldorf stattfindet. Neben vielfältigen Informationen zu diesem Thema können die Messebesucher auf dem 200 m2 großen Gemeinschaftsstand im Themenpark "Behinderte Menschen und Beruf", Halle 3, Stand 3D88, hautnah Einblicke in verschiedene Berufe erhalten. Hauptakteure sind hier Auszubildende aus Berufsförderungs- und Berufsbildungswerken, die unter der fachkundigen Leitung ihrer Ausbilder ihr Können präsentieren.
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"fit for work" ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Krankenversicherung Barmer GEK und den Deutschen Berufsförderungswerken. Es soll helfen, die berufliche Leistungsfähigkeit von Mitgliedern dieser Krankenversicherung zu erhalten, wiederherzustellen oder zu verbessern. Ziel ist es, den Arbeitsplatz zu sichern, berufiche Alternativen aufzuzeigen oder den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zu ermöglichen.
"fit for work" wird in den Berufsförderungswerken angeboten, die ein dichtes Netz von Anlaufstellen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland bereit halten. Die Versicherten erhalten dort eine umfassende und zugleich kostenlose Beratung durch speziell geschulte und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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Druckfrisch liegt die Frühjahrs-Ausgabe des Magazins "Rehavision" vor. Sie widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Forschung, einem Themenkomplex, der für die berufliche Rehabilitation noch deutlich verstärkt werden muss.
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Berufliche Rehabilitation rechnet sich!
Dies belegt die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" in ihrer neuen Publikation "Erfolgsgeschichten".
Infas, das renommierte, unabhängige Markt- und Sozialforschungsinstitut wertet für die Deutschen Berufsförderungswerke die Zwei-Jahresnachbefragung der Absolventen aus. Und wieder einmal können die Berufsförderungswerke trotz Wirtschafts- und Finanzkrise über gute Ergebnisse berichten. 84 Prozent der Teilnehmer waren nach ihrer Ausbildungs berufstätig, 68,3 Prozent waren es zum Befragungszeitpunkt. Das zeugt einmal mehr von der Nachhaltigkeit der Arbeit in den Berufsförderungswerken.
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Unter dem Motto „Nachhaltigkeit durch Vernetzung" diskutierten vom 14. bis 16. März rund 1.500 Fachleute aus Wissenschaft, Politik, medizinischer und beruflicher Rehabilitation sowie Verwaltung auf dem 20. Rehawissenschaftlichen Kolloquium in Bochum.
Zentrales Thema war die Frage, wie sich die Rehabilitation enger in die Versorgungskette und in die Lebens- und Arbeitswelt der Patienten einbinden lässt.
Auch die Deutschen Berufsförderungswerke brachten sich aktiv in dieses Thema ein. Neben einem Informationsstand war es insbesondere die Satellitenveranstaltung „Innovationswerkstatt Neues Reha-Modell" der Deutschen Berufsförderungswerke unter Leitung von Ludger Peschkes (Geschäftsführer BFW Dortmund), die bei den Kongressteilnehmern auf großes Interesse stieß.
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Die Arbeitsgemeinschaft „Die Deutschen Berufsförderungswerke" wählte am 1. März 2011 im BFW Köln einen neuen Vorstand. An der Spitze steht als neue Vorsitzende Elke Herrmann (Geschäftsführerin BFW Hamburg). Ihr zur Seite stehen Markus Hertrich (Geschäftsführer BFW Heidelberg) als Stellvertreter sowie Hans-Dieter Herter (Geschäftsführer BFW Mainz), Klaus Krebs (Geschäftsführer BFW Schömberg), Ludger Peschkes (Geschäftsführer BFW Dortmund) und Gerhard Witthöft (Direktor Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd).
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In Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) erarbeiten 19 der 28 Berufsförderungswerke ein standardisiertes Steuerungsinstrument und Dokumentationssystem, das die Planung, Durchführung und Überwachung individueller Reha- und Integrationsprozesse unterstützt. Die Entwicklung und Erprobung eines solches Instruments ist für die erfolgreiche Umsetzung des Neuen Reha-Modells, dessen zentralen Aspekte die Integrationsorientierung und Individualisierung sind, von besonderer Bedeutung.
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