Neues aus den Berufsförderungswerken
Bei der Entwicklung einer berufsvorbereitenden Basisqualifikation in Lernfeldern gehen die BFW Dresden und Nürnberg gemeinsame Wege. Das sogenannte Lernfeld-Projekt hat eine ganzheitliche Ausbildungskonzeption zum Ergebnis, die Teilnehmer auf ihren individuellen Lernweg vorbereitet. Während einer Fachtagung Ende 2012 konnten sich interessierte Reha-Experten in Nürnberg von dem Vorhaben überzeugen.
Und das Interesse war groß. Vertreter aus 15 Berufsförderungswerken und 5 Berufsbildungswerken kamen in das BFW Nürnberg, um sich über die Ergebnisse des Lernfeld-Projekts zu informieren.
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24.4.2013
Am 24. April 2013 wird ein Rehawissenschaftliches Kolloquium im BFW Leipzig von 9:30 bis 16:00 Uhr stattfinden. Das Kolloquium berührt mit seinem Thema „Burnout - keine Krankheit, aber ein Problem für die Wirtschaft" aktuelle und künftige Bereiche des gesellschaftlichen und Arbeitslebens.
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17.4.2013
„Das Berufsförderungswerk Bad Pyrmont leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Uhrmacherhandwerks", sagte Uhrmachermeister Günter Dalek am 17.04.2013 im Interview mit dem Radiosender NDR 1. In der Sendung „Plattenkiste" stellten Dalek, der im BFW ausbildet, und zwei seiner Berufskollegen aus der Uhrmacherinnung ihr Handwerk vor.
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16.4.2013
Steigender Termin- und Leistungsdruck sowie verstärkter Zwang zur Dienstbereitschaft auch außerhalb der Arbeitszeit belasten viele Mitarbeiter in Betrieben. Vielfach sind verminderte Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft sowie zunehmende und längere Fehlzeiten die Folge. Das Erfolgsrezept erfolgreicher Unternehmen sind gesunde und motivierte Mitarbeitern. Was das konkret für Führungskräfte bedeutet, erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des 6. Unternehmerabends im BFW München.
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25.3.2013
Bereits zum dritten Mal fand am 20. März 2013 die Sächsische Berufsmeisterschaft für die Berufe der IT-Netzwerktechnik im BFW Leipzig statt. Zu den sechs Teilnehmern, die sich den kniffligen Aufgaben aus den Bereichen Linux, Microsoft und Cisco stellten, zählten Auszubildende der PrimaCom Berlin GmbH, der Kommunalen Wasserwerke Leipzig und des BFW Leipzig.
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22.3.2013
„Ich dachte immer, meine Arbeit in der Pflege sei die beste, die es gibt", sagt Birgit Thönnes. Weil sie ihren Beruf wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr ausüben konnte, hat die 50-Jährige in den zurückliegenden zehn Monaten im BFW Bad Pyrmont zur Fachfrau für Reha-Technik und Sanitätshauswaren umgeschult. Dass sie ihren alten Beruf aufgeben musste, stört sie nun weniger: „Es ist schade, dass ich nicht schon früher darauf gekommen bin, im Sanitätshaus zu arbeiten."
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14.3.2013
Die Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen eröffnet neue Berufschancen: Im Juni wird das BFW Leipzig erstmals mit der Ausbildungsrichtung starten. Damit reagiert die Bildungseinrichtung auf den gestiegenen Bedarf an Fachkräften für die Finanzdienstleistungen und ging mit der Sparkassen-Versicherung eine Ausbildungskooperation ein.
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4.3.2013
26 Jahre hat Holger Scheidt als Koch gearbeitet. Seinen Traumberuf musste er aufgeben nachdem sich seine Hüftarthrose massiv verschlechtert hatte. Langes Stehen am Herd und in der Küche waren nicht mehr möglich. Eine ungewisse Zeit folgte. Den Wendepunkt brachte die Berufsfindung und Arbeitserprobung im BFW Schömberg, zu der ihn seine Rehafachberaterin der DRV Knappschaft-Bahn-See angemeldet hatte. Hier entdeckte Holger Scheidt seine Begabung für den Elektronikbereich. Und so startete er neu durch - mit einer Rehavorbereitung und anschließenden Ausbildung zum Industrieelektriker Fachrichtung Geräte und Systeme.
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1.3.2013
Am 1. März 2003 wurde die Außenstelle des BFW Leipzig in Chemnitz eröffnet. Seither hat sie sich zu einem wichtigen regionalen Partner in der beruflichen Rehabilitation entwickelt.
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25.2.2013
Neun sehbehinderte Teilnehmer des BFW Würzburg unterstützten Mitte Februar eine Studie der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena. Augenoptik-Student André Unglaub (im Bild links) untersucht in seiner Bachelorarbeit, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Sehtest „Gittersehschärfe" und der Notwendigkeit eines Mobilitätstrainings gibt. Zu diesem Zweck befragt der 26-Jährige bundesweit rund 50 Probanden mit ausgeprägter konzentrischer Gesichtsfeldeinschränkung zu ihrer Orientierung und ihrer Mobilität (O&M). Auf Basis der Daten untersucht er, ab welcher Gittersehschärfe O&M-Probleme geäußert werden und ein Mobilitätstraining ratsam ist.
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18.2.2013
Die Verleihung des Meisterpreises der Bayerischen Staatsregierung ist ein Höhepunkt in der Fortbildung zum staatlich anerkannten Bautechniker im BFW München. Den Meisterpreis erhalten die ersten 20 Prozent der Jahrgangsbesten, die ihre Meister- oder Technikerprüfung erfolgreich abgeschlossen haben. In diesem Jahr bekamen Josef-Anton Spieß und Stefan Krebentitscher die Urkunde.
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15.2.2013
Am 15. März lädt das BFW Leipzig ab 19 Uhr zu einer Reise-Lesung mit Bildershow, französischer Musik und kulinarischen Leckerbissen aus Frankreich ein. Im Rahmen des größten Lesefestes der Welt präsentiert Reisebuchautor Thomas Bauer sein neuestes Buch „Frankreich erfahren - Eine Umrundung per Postrad".
Daten zur Veranstaltung:
Leipzig liest: Thomas Bauer: Frankreich erfahren - Eine Umrundung per Postrad
Reise-Lesung mit Bildershow, französischer Musik und kulinarischen Leckerbissen aus Frankreich
15. März 2013, 19 Uhr
Bistro im Berufsförderungswerk Leipzig
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13.2.2013
Am 13. Februar übergaben Teilnehmer einer Integrationsmaßnahme des Berufsförderungswerkes Leipzig an den Kindergarten „Fröbelchen" in Leipzig (Mockau) selbst hergestellte Lehrmaterialien für die Arbeit im Kindergarten.
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7.2.2013
Einziger Nachteil seines neuen Arbeitsplatzes ist die Gefahr, die deutsche Sprache nie perfekt erlernen zu können. Radoslaw Rutkowski, der 1988 mit 17 Jahren nach Deutschland kam, ist nach seiner Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung bei der Finsterwalder Transport und Logistik GmbH in Türkheim/Schwaben für die Geschäfte mit Firmen in seinem Heimatland Polen zuständig und verhandelt somit fast nur in seiner Muttersprache. Seine Sprachkenntnisse waren bestimmt ein wichtiger Grund, warum ihm schon nach dem betrieblichen Praktikum im Rahmen der Qualifizierung im BFW München eine Anstellung beim künftigen Arbeitgeber sicher war.
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5.2.2013
Die Besonderheit: Qualitätsfachleute werden nur in Berufsförderungswerken und vergleichbaren Einrichtungen ausgebildet. Es handelt sich damit um einen reinen Reha-Beruf. Da das Qualitätsmanagement besonders in der industriellen Produktion einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt, ist dieser Beruf bei vielen Rehabilitanden gefragt. In diesem Jahr beendeten im BFW München alle 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich ihre Ausbildung. Insgesamt wurden im Durchschnitt gute Abschlussnoten vergeben, der beste Kursteilnehmer schloss bei der theoretischen und praktischen Prüfung jeweils mit sehr gut ab.
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31.1.2013
Mit der Januar-Ausgabe 2013 der BFW Leipzig NEWS informiert das mitteldeutsche Berufsförderungswerk Interessenten wieder über aktuelle Termine und Aktivitäten - und das kompakt und vielfältig. So widmet sich ein Beitag der diesjährigen Hausmesse der Reha-Vorbereitungslehrgänge. An 20 Informationsständen präsentierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen rund um die Themen Gesundheit, Arbeit und Berufswelt. Auch in diesem Jahr heißt es im Rahmen der Leipziger Buchmesse wieder Leipzig liest. Im BFW kommen Freunde der Literatur und Frankreich-Fans am 15. März 2013 auf ihre Kosten.
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21.1.2013
Mitte Januar begannen am BFW Leipzig die Qualifizierungen in 22 kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen. Die 190 Männer und Frauen werden in den kommenden zwei Jahren einen neuen Berufsabschluss anstreben. Es handelt sich dabei um Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die wieder neu in das Arbeitsleben einsteigen möchten.
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22.1.2013
Zu einem Gedankenaustausch trafen sich 15 Studenten des Lehrstuhls Psychologische Ergonomie der Universität Würzburg mit Vertretern des BFW Würzburg. Unter der Leitung von Dr. Andreas Pusch berichteten die Studenten über ihre Forschungsprojekte, die sich auch mit den Themen Sehbehinderung und Barrierefreiheit beschäftigen.
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18.1.2013
Mit der „Unterstützten Beschäftigung" wendet sich das BFW München an Menschen, die aufgrund von Lernschwierigkeiten oder geistigen bzw. psychischen Behinderungen aktuell keine Aus- oder Weiterbildung absolvieren können und besondere Hilfe beim Erreichen eines Arbeitsplatzes benötigen. Die Qualifizierung dauert in der Regel bis zu zwei Jahre und kann in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern durchgeführt werden.
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17.1.2013
Ein wenig traurig aber auch sehr stolz verabschiedeten sich Mitte Januar 52 Kaufleute aus dem BFW München. Nach der schriftlichen Abschlussprüfung im November 2012 haben sie nun auch ihre mündliche Prüfung absolviert und bestanden. 24 Monate verbrachten die heute frisch gebackenen Büro- und Industriekaufleute sowie Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung, Bürokommunikation und im Gesundheitswesen am Standort des BFW in Kirchseeon. Einige lernten bereits während des Praktikums ihren künftigen Arbeitgeber kennen. Andere freuen sich nach erfolgreicher Stellensuche über einen baldigen Arbeitsbeginn.
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14.1.2013
„Wir hatten viel zu knobeln während der zwei Jahre, aber aufgeben kam nie in Frage", erinnert sich Martina Pscheida an die Zeit im BFW Sachsen-Anhalt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte die heute 25-Jährige nicht mehr als Kinderpflegerin arbeiten - im Berufsförderungswerk lernte sie den Beruf der IT-Systemelektronikerin kennen und lieben. Zwei Jahre durchlief die junge Frau Höhen und Tiefen, stellte sich neuen Herausforderungen und mit ihren BFW-Mitstreitern sogar zwei Kunstausstellungen auf die Beine. Nun wurde die aus Hamersleben stammende Absolventin mit 83 weiteren Teilnehmern in Staßfurt feierlich verabschiedet.
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9.1.2013
Noch vor den WorldSkills Leipzig 2013, starten am 20. März die
Vorbereitungen für die WM der Berufe 2015 in Sao Paulo,
Brasilien. Dazu ruft das BFW Leipzig alle Auszubildenden aus dem Bereich
IT-Netzwerktechnik Sachsens zur regionalen Meisterschaft auf.
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21.12.2012
Bis zum 21. Dezember 2012 stellten im Berufsförderungswerk Leipzig Rehabilitanden unter dem Titel „Behütet Euch das Licht" weihnachtlich sächsisches Brauchgut aus. Im Speziellen handelte es sich um Schwibbögen, Spieluhren und Pyramiden.
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11.12.2012
Anderthalb Jahre lang haben Manuela Löhr, Peter Koopmann und Tobias Mangelsdorf gemeinsam einen neuen Beruf erlernt. Im Mai bestanden sie ihre Abschlussprüfung zum Arbeitspädagogen im Berufsförderungswerk Weser-Ems. Dass sie sich schon kurze Zeit nach Ihrer Umschulung erneut begegnen, damit hatten sie nicht gerechnet. Der berufliche Wiedereinstieg führte alle drei in das Sozialtherapeutische Zentrum in Bad Pyrmont.
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12.12.2012
Am 12. Dezember 2012 fand der 3. IT-Stammtisch des BFW Leipzig mit einer Premiere statt. Erstmals konnten sich neben den gut 40 Teilnehmenden Interessierte via PC in die Vorträge einschalten.
Während der Veranstaltung wurde ein sogenanntes Webinar gestartet. „Wir wollen künftig versuchen, unsere Wissensvermittlung einem breiteren Publikum anzubieten", erläutert Stefan Kusiek, Ausbilder im IT-Bereich des BFW Leipzig. Damit wolle die Bildungseinrichtung zeigen, dass sie nicht nur in der Ausbildung die neuesten Erkenntnisse vermittle, sondern auch technisch mit der „Zeit mitgeht".
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4.12.2012
Die sehbehinderten und blinden BFW-Teilnehmer Ralf Robillér, Ilona Schreml, Daniel Kugel und Gawad Madani unterstützten am 4. Dezember 2012 das „5. Inklusive Filmfest" in Bamberg. Im Anschluss an den südkoreanischen Thriller „Blind" standen sie dem Publikum des Festivals Rede und Antwort und berichteten rund um das Leben mit Sehbehinderung.
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5.12.2012
Eine Schulteroperation zwang Walter Erhard, seine Tätigkeit als LWK-Fahrer bei einer Kanalreinigungsfirma aufzugeben und sich beruflich neu zu orientieren. Seine persönlichen Interessen und die Ergebnisse der 14-tägigen Berufsfindung und Arbeitserprobung führten zum Entschluss, mit einer Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung im BFW München den beruflichen Neuanfang zu wagen.
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16.11.2012
Seit vielen Jahren ist das BFW München an der überbetrieblichen Ausbildung beteiligt. Auszubildende vertiefen und festigen hier erworbenes Wissen und spezielle Techniken. Natürlich profitieren auch die Betriebe davon. Die systematische Unterweisung spart den Unternehmen einen personalintensiven Einsatz von Ausbildern und wichtige Spezialkenntnisse können unmittelbar nach dem Lehrgangsbesuch im betrieblichen Prozess eingesetzt werden.
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