Gute Ergebnisse für „Individualisierung":
Modellprojekt im BFW Michaelshoven erfolgreich abgeschlossen
Beschäftigungsfähigkeit, Subjektorientierung, Effizienz und Erhöhung der Qualität
Das Kölner Projekt zielte dabei vorrangig auf die Herstellung der Beschäftigungsfähigkeit, Subjektorientierung, Effizienz und Erhöhung der Qualität der Maßnahme. Ziele, die erreicht wurden, wie Prof. Dr. Will Spijkers vom Lehrstuhl für berufliche Rehabilitation Institut für Psychologie der RWTH Aachen, bestätigt: „Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen, dass das BFW Michaelshoven die entsprechenden Rahmenbedingungen und Strukturen bietet, um individuelle Qualifizierungs- und Integrationsstrategien zu realisieren."
Die Evaluation der Begleituntersuchung zeigt ferner, dass die erfassten Arbeitsressourcen des Teams für eine Integration des Reha-Managements in die Qualifizierungsorte sprechen. Vorteilhaft für eine individualisierte Qualifizierung und Integration haben sich darüber hinaus die Angebote des Tele-Tutoring und die modulare Stufenausbildung erwiesen, da sie die Möglichkeiten zur Flexibilisierung und Differenzierung erhöhten.
Gute Ergebnisse gab die Wissenschaft auch der Prozessqualität: "Die Qualifizierungsprofile der Teilnehmer sind vermehrt durch individuelle und praktische Anteile geprägt und diese werden von den Teilnehmern besonders positiv erlebt", so Spijkers. Ein weiterer Pluspunkt sei die erfolgreiche Entwicklung der Schlüsselqualifikationen und Kernkompetenzen der Teilnehmer.
Knapp 80% der Absolventen konnten in ein festes Beschäftigungsverhältnis wechseln
Insgesamt zeigten sich sowohl Teilnehmer als auch Mitarbeiter des Modellprojekts zufrieden mit der individuellen Qualifizierung und der Umsetzung der Projekts. Nich zuletzt bestätigten die Integrationsergebnisse die Qualität des Projektes: Knapp 80% der Absolventen konnten kurze Zeit nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme in ein festes Beschäftigungsverhältnis wechseln.

