Behinderung und Studium
Mit den Titeln „Berufseinstieg und Behinderung" sowie „Studium und dann? Berufseinstieg, Promotion und Weiterbildung mit Behinderung" fanden im Juli 2010 und Juni 2011 die jährlich veranstalteten Absolvierendentage des Dortmunder Zentrums Behinderung und Studium (DoBuS) der Technischen Universität Dortmund statt.Referentinnen und Referenten aus Arbeitsverwaltung, Hochschule und Unternehmen informierten die Teilnehmenden über Möglichkeiten bei der Arbeitssuche, gaben Tipps zum Verhalten im Bewerbungsprozess, informierten über die Gewährung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für schwerbehinderte Arbeitnehmende und gaben einen Einblick in die Thematik der Weiterbildung und Promotion mit Behinderung oder chronischer Krankheit. Zwei Erfahrungsberichte behinderter und chronisch kranker Akademikerinnen eröffneten einen Einblick in die Praxis der Arbeitsuche aus der Perspektive selbst betroffener Menschen. Eine Personalrecruiterin erläuterte die Perspektive der Unternehmen auf Bewerbungsverfahren, an denen Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit beteiligt sind.
Die Dokumentation der beiden Workshops befindet sich hier.
Im November 2011 fand in Berlin die Fachtagung des Deutschen Studentenwerks (DSW) „Studieren mit nicht-sichtbaren Behinderungen" statt. Sie beschäftigte sich mit Fragen der Wahrnehmung nicht-sichtbarer Behinderungen, rechtlichen Grundlagen für die Gewährung von Nachteilsausgleichen und deren Ausgestaltung, mit Praxisberichten zum Thema Studieren mit Legasthenie und psychischen Erkrankungen sowie mit Erfahrungen aus dem Ausland.
Die Dokumentation der Fachtagung findet sich hier.
Weitere Informationen zum Thema Behinderung und Studium finden sich im Informationssystem zur beruflichen Rehabilitation „REHADAT". Bei Eingabe des Schlagwortes "Studium" zeigt das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln 330 Literaturhinweise, 473 Adressen, 192 Urteile und 23 Forschungsprojekte an.

