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40 Jahre Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke - Rückblick auf den Festabend

Grußworte hochrangiger Vertreter von DRV, BA und DGUV

Unter der Überschrift  „Man muss die Feste feiern wie sie fallen" sagte Herr Gerhard Witthöft für die Deutsche Rentenversicherung sehr deutlich: "Die Zukunft ist nur gemeinsam zu bewältigen. Denn Arbeit ist nicht nur Broterwerb, sondern bedeutet etwas zu schaffen und gleichberechtigt teil zu haben am Erwerbsleben." Er betonte in seinem Grußwort, dass die RV das neue Rehamodell in diesem Zuge ausdrücklich begrüße, da mit dem flexiblen Einstieg, der individuellen Ausbildung sowie sowie der wohnortnahen und betrieblichen Nähe eine Ganzheitlichkeit der beruflichen Reha umgesetzt werden könne.

Hr. Becker gratuliert Hr. OtteRaimund Becker für die Bundesagentur für Arbeit bekannte zu Beginn „Wir waren keine einfachen Träger in den letzten 10 Jahren." Die 3. Reform der BA unter den Schlagworten Wirkung und Wirtschaftlichkeit habe mit Kollateralschäden begonnen aber „wir haben gelernt."
Die BFW hätten am meisten von den Veränderungen in der BA verspürt und wurden damit vor große Herausforderungen gestellt. Das 40-jährige Jubiläum solle daher von Seiten der BA ausdrücklich genutzt werden, um auch den Mitarbeitern in allen Häusern zu danken, dass sie immer neu den behinderten Menschen eine Chance verschaffen.

Insgesamt sind die BFW in der Vergangenheit aber immer gestärkt und als Partner hervorgegangen, meinte Becker. Die Veränderungen sind auch diesmal als Chance genutzt worden und das Rehamodell sei dazu als Zukunftsausrichtung installiert worden.

Behinderte Menschen benötigen eine Interessenvertretung - der Motor dabei sei sicherlich die ARGE BFW. „Wenn Sie mich in 10 Jahren zu der Veranstaltung `Erfolgreiche Umsetzung in den BFW´ einladen komme ich - das verspreche ich Ihnen schon heute." gab er den Anwesenden ein langreichendes Versprechen.

Dr. Mehrhoff für die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung fasste sich in seinen Grußworten kurz: „Sie können sich auf die BG verlassen. Wir stehen hinter ihnen." Im Ruhrgebiet gelte der Geist der Solidarität, stehen auch Sie zusammen, gab er dabei den Zuhörern mit auf den Weg.

Festrede des Parlamentarischen Staatssekretärs Franz Thönnes


Rede PSt thönnes„Die ARGE BFW kommt in die Jahre, aber alt wird sich nicht."

Mit der Bitte, den ausdrücklichen Dank des Ministerium an alle Mitarbeiter und Beteiligten in den BFW für all die geleistete Arbeit mit dem Ziel der Teilhabe weiter zu geben, eröffnete Franz Thönnes, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, seine Festrede zum 40. Jubiläum.

Die Bindung und Verbindung zwischen dem Ministerium und den BFW war früh schon sehr direkt. Vielleicht sei die „Liebe ein wenig in die Jahre gekommen" mit dem Wissen um effiziente Dienstleistungen aber mit den Jahren „wurden aus Schülern selbstbewußte Individuen."

Der Propeller als Logo steht für viele positive Bilder: Flügel, Motor, frischer Wind

Das Logo der ARGE BFW- der Propeller - wecke verschiedene, positive Bilder in ihm, so PSt Tönnes, zum Abschluss seiner Rede.
Er könnte für Flügel stehen: zu beflügeln, um die Probleme nicht so schwer zu sehen, eine neue Perspektive zu gewinnen - und um sich über sie hinweg zu setzen.
Aber auch als Motor könne man den Propeller verstehen, um sich anzutreiben.
Oder als Lieferant für frischen Wind, auch in den Köpfen. Und für die Zukunft.

Verleihung der goldenen Ehrennadel an Herrn Hirrlinger

Hr. Eggerer gratuliert Hr. HirrlingerDie Verleihung der goldenen Ehrennadel der ARGE BFW an ein „Urgestein der deutschen Sozialpolitik", so sein Laudator Reiner Eggerer aus Nürnberg, nutzte Walter Hirrlinger, um für die Öffnung der BFW auch für Nicht-Behinderte zu werben -denn ein Unfall oder eine Krankheit erhebe nicht in eine besondere Klasse, man ist weiterhin ein Teil der Menschheit, so Hirrlinger in seiner Rede.

40 Jahre ARGE BFW - Akteure im Dialog

Walter Gedon, Dr. Josef Siegers,  Bernhard Jagoda, Dieter Eickhoff und Ulrich Wittwer gaben als Akteure der Zeit einen umfassenden Rückblick auf die wichtigsten Stationen in 40 Jahren der Arbeitsgemeinschaft.

 

Einen Link zur Fotogalerie der Veranstaltung finden Sie hier.

Das genaue Programm hier als .pdf .

 

Nähere Informationen erhalten Sie über Herrn Peschkes, BFW Dortmund   

Termine

5. bis 7. März 2012 im Congress Center Hamburg

Rehawissenschaftliches Kolloquium in Hamburg

Die Deutsche Rentenversicherung Bund veranstaltet das 21. Kolloquium gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Nord und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Das Rahmenthema ist "Rehabilitation: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen". Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist wieder mit einem Stand vertreten. mehr

14. bis 17.3.2012 in Göttingen

Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin

Da neben der Prävention die medizinische und berufliche Rehabilitation eine zentrale Aufgabe der Arbeitsmedizin der Zukunft ist, beschäftigt sich die 52. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) schwerpunktmäßig mit diesem Thema. Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist auf der begleitenden Fachausstellung mit einem Stand vertreten. mehr

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