Am Bedarf qualifiziert: BFW Stralsund kooperiert mit arvato services für Zukunftsbranche Call-Center
„Für den Aufbau am Standort Stralsund und unser weiteres Wachstum brauchen wir gut ausgebildete Mitarbeiter", so arvato- Standortleiter Thomas Kurth.Mecklenburg-Vorpommern gilt in der Call-Center-Branche als optimaler Standort. Hier entstand mit der ende das modernste Telefonnetz Deutschlands - und hier spricht man das reinste Hochdeutsch. Auch für arvato Services, ein führendes Dienstleistungsunternehmen für effektive Lösungen rund um Kundenkommunikation, waren das gute Gründe, um sich in dem nord-östlichen Bundesland anzusiedeln - und Mitarbeiter einzustellen. Die Kooperation mit dem BFW Stralsund kam für den Call-Center-Anbieter daher wie gerufen. Und die konnte das Stralsunder BFW anbieten: 2007 nahm man dort das 16-monatige Qualifizierungsangebot zur „Servicefachkraft für Dialogmarketing" ins Reha-Programm auf. „Wir haben dazu im Vorfeld recherchiert, welche Bedarfe der Arbeitsmarkt in unserer Region hat", erläutert BFW-Geschäftsführer Werner Semmelhack, „und in der Call- Center-Branche waren und sind immer noch mehrere tausend Stellen vakant." Zu den Recherchen gehörte ebenfalls eine Sichtung der in Frage kommenden Kooperationspartner - denn von Anfang an stand fest, dass nur die Grundlagenausbildung im BFW stattfinden sollte, die betriebliche Phase dagegen in den Unternehmen, damit die Ausbildung speziell auf die Belange des Unternehmens zugeschnitten werden kann und so anwendungsorientiert wie möglich erfolgt. Für arvato services war diese Form der Zusammenarbeit in der Qualifizierung das entscheidende Plus - wobei auch die räumliche Nähe zum BFW durchaus vorteilhaft ist: Das BFW ist direkter Nachbar von arvato services und hat inzwischen eines seiner Gebäude komplett an den expandierenden Call-Center- Anbieter vermietet. Während arvato services zwar die Ausbildungsinhalte während der betrieblichen Phase direkt vermittelt und die spezielle Projektschulung im eigenen Betrieb übernimmt, werden die BFW-Teilnehmer in ihrer Praxisphase gleichzeitig noch durch BFW-Integrationsberater betreut. Ein wichtiger Aspekt der Zusammenarbeit, so Thomas Kurth: „So können besondere Herausforderungen bei der Integration in die Arbeitswelt von den Rehabilitanden leichter gemeistert werden und wir haben einen fast gleichbleibenden Betreuungsaufwand für alle Teammitglieder, ob Rehabilitand oder nicht." Der 41-Jährige ist sehr zufrieden mit der Kooperation und setzt auf eine weitere Zusammenarbeit - schließlich plant sein Unternehmen, weiter zu wachsen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Um dafür noch flexibler auszubilden, bietet das BFW Stralsund inzwischen einen sechsmonatigen Praxiskurs Dialogmarketing an, für den eine abgeschlossene Berufsausbildung Voraussetzung ist. Dazu Werner Semmelhack: „Das BFW hat viele Teilnehmer mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung, die wir mit dieser Zusatzqualifizierung optimal in den Arbeitsmarkt integrieren können." Das nennt man eine win-win-Situation.

