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ARGE-Schulung macht Schule: BFW Sachsen-Anhalt

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BFW Sachsen-Anhalt schult Mitarbeiter der ARGEn SGB II zum Thema berufliche Rehabilitation 

Wer Menschen mit Behinderungen berät, muss über ein umfangreiches Wissen aus den unterschiedlichsten Sozialgesetzbüchern verfügen. Um Mitarbeiter in den Arbeitsgemeinschaften nach SGB II (ARGEn) bei dieser komplexen Arbeit zu unterstützen, bietet das BFW Sachsen-Anhalt spezielle Schulungen an, die bereits 16 ARGEn SGB II in Sachsen-Anhalt genutzt haben.

Dass ein solcher Informationsbedarf in den ARGEn SGB II besteht, hatte die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen signalisiert. „Um die Kompetenzen der Vermittlungsfachkräfte beim Erkennen von potentiellen Reha-Fällen zu stärken, benötigen unsere Mitarbeiter Informationen zur Rechtslage und erweiterte Kenntnisse der Gesprächsführung“, erklärt dazu Heidi Bartelmann, Bereichsleiterin SGB II der Regionaldirektion und Initiatorin der Schulungen. In Abstimmung mit der Regionaldirektion erarbeiteten Sozialpädagogen und Psychologen des Berufsförderungswerkes Sachsen-Anhalt daraufhin eine dreistündige Intensivschulung.

Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten

In mehreren Veranstaltungen vor Ort wurden gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten thematisiert. Aber auch psychosoziale Aspekte der beruflichen Rehabilitation kamen nicht zu kurz. Neben allgemeinen Grundlagen über gesundheitliche Probleme informierten die BFW-Vertreter zudem über häufig vorkommende psychische Erkrankungen. „Wir haben festgestellt, dass der Wissensstand zum Thema berufliche Rehabilitation bei den Teilnehmern stark variiert und damit die Schulungsbedarfe der ARGE-Mitarbeiter sehr unterschiedlich sind“, zieht Johannes Werres, verantwortlich für Unternehmensentwicklung im BFW Sachsen-Anhalt, ein Fazit. „So mussten wir die Inhalte oft kurzfristig an den jeweiligen Bedarf der Teilnehmer anpassen.“ Überraschend für die BFW-Veranstalter hielten die Teilnehmer den psychologischen Teil besonders häufig in der Arbeitspraxis für relevant, den sozialrechtlichen Teil eher seltener. So wünschen die meisten Teilnehmer auch weitergehende Fortbildungen im Bereich Psychologie, um die oft schwierigen Beratungssituationen besser meistern zu können. „Dies korrespondiert mit Diskussionsbeiträgen in den Schulungen, wonach die Mitarbeiter der ARGEn oft mit Kunden zusammenarbeiten, die unter massiven psychischen Problemen bis hin zu manifesten psychischen Erkrankungen leiden“, so Werres. Vor diesem Hintergrund habe die BFW-Schulung auch als Forum zum Austausch der ARGE-Mitarbeiter untereinander gedient.

Fast 400 Persönliche Ansprechpartner und Fallmanager nutzten die Fortbildung – und waren am Ende fast durchweg zufrieden, wie die Evaluation durch einen Fragebogen des BFW Sachsen- Anhalt ergab. Auch das Fazit der Regionaldirektion ist positiv. Heidi Bartelmann: „Das BFW hat sich sehr offen gezeigt. Die Schulungen waren für unsere Mitarbeiter hilfreich.“ 

Termine

5. bis 7. März 2012 im Congress Center Hamburg

Rehawissenschaftliches Kolloquium in Hamburg

Die Deutsche Rentenversicherung Bund veranstaltet das 21. Kolloquium gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Nord und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Das Rahmenthema ist "Rehabilitation: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen". Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist wieder mit einem Stand vertreten. mehr

14. bis 17.3.2012 in Göttingen

Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin

Da neben der Prävention die medizinische und berufliche Rehabilitation eine zentrale Aufgabe der Arbeitsmedizin der Zukunft ist, beschäftigt sich die 52. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) schwerpunktmäßig mit diesem Thema. Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist auf der begleitenden Fachausstellung mit einem Stand vertreten. mehr

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