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BFW Würzburg mit neuer Geschäftsstelle


 

Das Berufsförderungswerk Würzburg, Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte, hat eine Geschäftsstelle in Wiesbaden eröffnet.
Erwachsene aus dem Rhein-Main-Gebiet, die durch eine Seheinschränkung im Beruf Probleme haben oder sich beruflich neu orientieren müssen, erhalten von den BFW-Experten in der Bahnhofstraße 44 praxisorientierte Unterstützung. Schwerpunkte bilden Beratungsgespräche über berufliche Perspektiven und Informationen über die beruflichen Wiedereingliederungsmöglichkeiten.

Praxisorientierte Unterstützung vor Ort - nun an 97 Standorten in Deutschlannd 

Nach Geschäftsstellen in München, Hannover und Erfurt ist Wiesbaden bereits die vierte Filiale des BFW, die Betroffenen als Beratungsstelle zur Seite steht - und damit der 97. Standort der ARGE BFW insgesamt.
„Wir zeigen den über 80.000 blinden und sehbehinderten Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz berufliche Chancen auf" betonte Susanne Patze, verantwortlich für die Geschäftsstelle Wiesbaden des BFW.

IBS: kostenlose Schulung zur Wiedereingliederung

Eine zentrale Säule der Wiedereingliederung, so Patze, ist der Kurs zur Integration Blinder und Sehbehinderter (IBS). Die 12-monatige Schulung beinhaltet neben individuellem Coaching auch ein Langzeitpraktikum, das häufig in einem festen Arbeitsverhältnis mündet. Ganz wichtig sei, dass den Betroffenen für die Ausbildung am BFW keine Kosten entstünden. „Die Abstimmung mit dem zuständigen Rehabilitationsträger, häufig die Agentur für Arbeit oder die Deutsche Rentenversicherung, übernimmt auf Wunsch das BFW Würzburg" stellte die BFW-Expertin klar.

 Gruppenbild Eröffnung GS BFW Würzburg

 (von rechts) BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz, Friedel Rinn von der Hessischen Landesregierung, Susanne Patze vom BFW, Helga Skolik von der Landeshauptstadt Wiesbaden und Klaus Meyer vom Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen

Klaus Meyer von der Geschäftsführung des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen unterstrich die Dimension der BFW-Arbeit für blinde und sehbehinderte Menschen. Er verdeutlichte den anwesenden Gästen der Rehabilitationsträger, dass es für Betroffene nicht nur um das Erlernen eines neuen Berufes geht. Genauso wichtig sei die Behinderungsverarbeitung, das Schulen lebens-praktischer Fertigkeiten oder Mobilitätstraining in einem Berufsförderungswerk. Dies gehe nicht von heute auf morgen, sondern sei ein langer Weg, der nicht in einigen Wochen oder Monaten realisier-bar ist. „Blinde und sehbehinderte Menschen haben es verdient, dass sie etwas Zeit bekommen", gab Meyer den Repräsentanten von Agentur für Arbeit, Deutscher Rentenversicherung, optierenden Kommunen und Berufsgenossenschaften mit auf den Weg.

„Das Ergebnis unserer BFW-Arbeit kann sich sehen lassen", betonte BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz bei der Eröffnungsveranstaltung. Er unterstrich, dass über 70 Prozent der BFW-Absolventen nach ihrer BFW-Zeit wieder eine Arbeitsstelle finden.

„Im Vergleich mit anderen Bundesländern liegt Hessen bei Mitarbeitern mit Behinderung mit gut 7 Prozent Beschäftigten im Landesdienst an der Spitze", erläuterte Friedel Rinn, der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für behinderte Menschen, in seinem Grußwort.
Herzliche Willkommensgrüße der Stadt Wiesbaden und ihres Oberbürgermeisters Helmut Müller überbrachte Stadträtin Helga Skolik. Sie wünschte dem BFW viel Glück für die Arbeit und vorurteilsfreie Arbeitgeber. Ilona Ebbeke, Personalleiterin von Globus, ist ein solch positives Beispiel. Sie kam in Begleitung ihres blinden Mitarbeiters Roland Bayerle, der nach seiner BFW-Ausbildung in der Telefonzentrale des SB-Warenhauses in Gensingen arbeitet.

 

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung

Marcus Meier
PR + Marketing
Durchwahl: 0931 9001-171
eMail: meier@bfw-wuerzburg.de
 

BFW Würzburg - Geschäftsstelle Wiesbaden
Bahnhofstraße 44
65185 Wiesbaden
0611 1666489
0611 1667492
E-Mail: gsw@bfw-wuerzburg.de
www.bfw-wuerzburg.de

Termine

5. bis 7. März 2012 im Congress Center Hamburg

Rehawissenschaftliches Kolloquium in Hamburg

Die Deutsche Rentenversicherung Bund veranstaltet das 21. Kolloquium gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Nord und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Das Rahmenthema ist "Rehabilitation: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen". Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist wieder mit einem Stand vertreten. mehr

14. bis 17.3.2012 in Göttingen

Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin

Da neben der Prävention die medizinische und berufliche Rehabilitation eine zentrale Aufgabe der Arbeitsmedizin der Zukunft ist, beschäftigt sich die 52. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) schwerpunktmäßig mit diesem Thema. Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist auf der begleitenden Fachausstellung mit einem Stand vertreten. mehr

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