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BFW Würzburg und SSI Schäfer Noell:
Kooperation baut Vorurteile ab

BFW Würzburg Koopertaion 

Jann Schneider ist einer davon.
Nach längerer vergeblicher Arbeitssuche absolvierte der blinde Informatikkaufmann im BFW eine Integrationsmaßnahme - inklusive Langzeitpraktikum bei SSI Schäfer Noell. Das machte der 26-Jährige so gut, dass er im Anschluss prompt einen Arbeitsvertrag erhielt. Bei SSI keine Seltenheit. „Wir haben mit den blinden und sehbehinderten BFW-Absolventen beste Erfahrungen gemacht", betont SSI Personalchefin Ramona Vian. „Sie wissen es sehr zu schätzen, hier zu arbeiten und bringen ein hohes Maß an Engagement mit", unterstreicht sie. Rückendeckung bekommt sie auch von Geschäftsführer Harrie Swinkles, der die Schwerbehindertenquote bei SSI Schäfer weiter ausbauen möchte. „Nicht aus Barmherzigkeit", betont Vian, „sondern aus Überzeugung!"

„Vorurteilsfreie Arbeitgeber wie SSI sind leider keine Selbstverständlichkeit", so Alfred Schulz, Geschäftsführer des BFW Würzburg: „Wir tun aber alles dafür, Personalchefs von der hohen Motivation und Leistungsfähigkeit unserer Absolventen zu überzeugen." Ein wichtiges Instrument ist hier der BFW-Arbeitsmarktservice: Er leistet deutschlandweit Überzeugungsarbeit bei Firmeninhabern und Personalleitern, schließt Kooperationen und akquiriert Vorstellungsgespräche.

Seitens des BFW Würzburg wünscht man sich mehr behindertenfreundliche Arbeitgeber à la SSI Schäfer. „In der Zusammenarbeit mit SSI gibt es zwei Gewinner: Arbeitgeber und Betroffener", fasst Alfred Schulz die Erfahrungen zusammen. Der Grund ist einfach. „Während des mehrmonatigen Praktikums", erläutert er, „lernen sich potentieller Arbeitgeber und BFW-Absolvent richtig gut kennen". Am Ende wissen beide Seiten, ob die Zusammenarbeit funktioniert.

Termine

5. bis 7. März 2012 im Congress Center Hamburg

Rehawissenschaftliches Kolloquium in Hamburg

Die Deutsche Rentenversicherung Bund veranstaltet das 21. Kolloquium gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Nord und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Das Rahmenthema ist "Rehabilitation: Flexible Antworten auf neue Herausforderungen". Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist wieder mit einem Stand vertreten. mehr

14. bis 17.3.2012 in Göttingen

Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin

Da neben der Prävention die medizinische und berufliche Rehabilitation eine zentrale Aufgabe der Arbeitsmedizin der Zukunft ist, beschäftigt sich die 52. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) schwerpunktmäßig mit diesem Thema. Die Arbeitsgemeinschaft "Die Deutschen Berufsförderungswerke" ist auf der begleitenden Fachausstellung mit einem Stand vertreten. mehr

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