Januar 2009: 1. Fachtagung der Steuerungsgruppe "Individualisierung-Modularisierung" im BFW Nürnberg
Unter Beteiligung von BMAS, BA, DRV Bund und BG fand in Nürnberg die 1. Fachtagung der Steuerungsgruppe neues Rehamodell zum Thema „Modularisierung und Individualisierung" statt.
In regelmäßigen Abständen - die Termine im März in Goslar und im Mai in Thüringen sind bereits festgelegt - werden weitere Fachtagungen folgen, um die inhaltliche Arbeit auf der Regionalen Ebene weiter zu stärken.
„Qualität ist was ich sehe!?"
Prof. Seyd von der Uni Hamburg verdeutlichte am Beispiel Maserati, dass Individualisierung und Modularisierung nicht zwangsläufig mit Kostenreduktion oder Einschränkung der Qualität einhergehen.
Mit Ausführungen zu den Anforderungen an ein individuelles Rehakonzept und den Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementation wurde im Eingangs-Vortrag deutlich, dass viele einzelne Punkte im Umsetzungsprozess für das neue Rehamodell zu beachten sind.
Den vollständigen Vortrag von Prof. Dr. Seyd zum Thema "Individualisierung und Modularisierung" finden Sie hier zum Download.
Berichte aus Köln, Frankfurt, München und Nürnberg
Nach Berichten zum Kölner Qualifizierungssystem/ Qualifizierung in den Metallberufen, einem Bericht über das Frankfurter Konzept der Lernunternehmen und dem Modellprojekt Individualisierung in München und Nürnberg wurde in der abschließenden Podiumsrunde deutlich, dass das Rehamodell für BA, DRV und BMAS nun in der Theorie abgehandelt ist.
Schärfung der Kommunikation
Jetzt kommt es darauf an, die Träger mitzunehmen, die ersten Schritte zu präsentieren um damit die Kommunikation verständlicher für Rehaberater und Teilnehmer zu gestalten: „Die neuen Wege müssen zum Rehamanager und Berufshelfer transportiert werden", betonte Frau Naether von der DRV.
Das Angebot muss klar sein, damit auch eine Nachfrage nach „Individualisierung" entsteht. Dazu müsse ein Standard über alle Einrichtungen hinweg geschaffen werden, konkretisierte Frau Schlör die Erwartungen der BA an die BFW.

