Herbst 2008:
Reha-KomIn - moderne Rehabilitation im BFW Frankfurt
Reha-KomIn im BFW Frankfurt
„Reha-KomIn beschreibt den Frankfurter und Thüringer Weg des neuen Reha-Modells, versteht sich aber auch als Teil des Ganzen in der Arbeitsgemeinschaft",erläuterte Manfred Thrun. Angesichts der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt „müssen die Angebote hoch individuell, flexibel und vor allem auf die Integration in den Arbeitsmarkt
ausgerichtet sein." Das neue Modell Reha-KomIn stehe daher vor allem für „Kompetenz zur Integration in den Arbeitsmarkt" und hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedarfe des Arbeitsmarktes und die individuellen Erfordernisse des Teilnehmers zusammenzuführen- „um am Ende passgenaue Fachkräfte zu schaffen", so der BFW Geschäftsführer.
Politik begrüßt die Neuausrichtung
Die Politik begrüßt die Neuausrichtung der Berufsförderungswerke, das machte Franz-Josef Lersch-Mense, Staatsekretär im Bundesministerium für Arbeit deutlich. "Die Mobilisierung vorhandener Fähigkeiten und Fertigkeiten, die verstärkte Individualisierung von Leistungen und die tatsächliche Konzentration auf dauerhafte Integration sind Fixpunkte eines zukunfts - und leistungsfähigen Systems beruflicher Rehabilitation", lobte er das Konzept.
„Mit dieser Weiterentwicklung hat sich das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main auf einen guten Weg in die Zukunft gemacht", befand auch Karlheinz Reichert, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Hessen. Das vorgestellte Konzept sei eine überzeugende Antwort für die berufliche Rehabilitation behinderter Menschen, die den veränderten Rahmenbedingungen für das Rehasystem ist, so Reichert auf der Fachtagung.
Dass dieser Ansatz den Markterfordernissen entspricht, bestätigte Wolfgang Forell, Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Hessen: „Nicht nur Qualifizierung, sondern die tatsächliche Vermittlung in den Arbeitsmarkt ist das wesentliche Ziel der beruflichen Rehabilitation."
Reha-KomIn erweise sich hier als gutes Angebot. Mindestens ebenso groß wie die Resonanz sind nun die Erwartungen, die an das neue Konzept gerichtet sind. „Der Anspruch an das neue System ist hoch", weiß Thrun, aber das BFW Frankfurt sei konzeptionell und organisatorisch gut vorbereitet, um erfolgreich in die Umsetzung zu gehen.

